Aktuelles - Nachrichten

TG-Termine

 29. Juni                      Praxistag Thema „Fütterung“
                                     14 Uhr auf dem Hof von Thomas Ruhmann
                                     Gremsdorf Buch 3

 08. – 11. Juli             Lehrfahrt an den Schwarzwald

 

 

 

 

 

 „Karpfenland – Ein Fisch als Wirtschafts- und Kulturgut. Fallstudie aus dem Aischgrund und dem Bartschtal“

Vortrag zu einer vergleichenden Untersuchung der Karpfenregionen Aischgrund und Bartschtal (Polen) am 19. Juli 2018, 19.00 Uhr, im Karpfenmuseum in Neustadt/Aisch

 Im Rahmen des EU Forschungsprojektes SUCCESS zur Wettbewerbsstärke der Europäischen Fischwirtschaft und dem Datensammelprogramm der EU hat ein internationales Forscherteam unter Mitwirkung des Instituts für Fischerei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, Außenstelle für Karpfenteichwirtschaft, eine Fallstudie zu den Karpfenregionen Aischgrund in Deutschland und dem Bartschtal in Polen erarbeitet. Im Fokus der Forscherinnen und Forscher stand dabei zum einen die Profitabilität kleiner und größerer Karpfenteichwirtschaften und deren Bedeutung für die Region. Die Ergebnisse zeigen, dass sich gerade bäuerliche Kleinstbetriebe schwertun, langfristig ihre Wirtschaftlichkeit zu sichern. So sind auch die Herausforderungen, denen sich die Karpfenteichwirte stellen müssen, enorm: Fischverluste durch Kormorane und andere Wildtiere, veränderte Verbraucherwünsche, Hitzesommer, Mangel an Nachfolgern, Investitionsstau sind nur einige der zu nennenden Probleme. Gleichzeitig deutet eine Umfrage unter Touristen darauf hin, dass die durch Karpfenwirte geschaffene und gepflegte Kulturlandschaft essenziell für die Identität der Regionen ist und von Besuchern auch als solche wahrgenommen wird. Dank dem hohen Engagement lokaler Akteure (u. a. Fisheries Local Action Groups) wurden in den letzten Jahren im Aischgrund und im Bartschtal vielversprechende Konzepte erarbeitet und angewendet, die sowohl die touristische Attraktivität der Kulturlandschaft fördern soll, als auch helfen könnten, die Wirtschaftlichkeit der Karpfenbetriebe zu verbessern. Dr. Tobias Lasner vom Thünen-Institut für Fischereiökologie wird ausgewählte Ergebnisse der Studie präsentieren, um diese anschließend mit dem Publikum zu diskutieren.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Oberle

 

„Karpfenland – Ein Fisch als Wirtschafts- und Kulturgut. Fallstudie aus dem Aischgrund und dem Bartschtal“

Vortrag zu einer vergleichenden Untersuchung der Karpfenregionen Aischgrund und Bartschtal (Polen) am 19. Juli 2018, 19.00 Uhr, im Karpfenmuseum in Neustadt/Aisch

 

Im Rahmen des EU Forschungsprojektes SUCCESS zur Wettbewerbsstärke der Europäischen Fischwirtschaft und dem Datensammelprogramm der EU hat ein internationales Forscherteam unter Mitwirkung des Instituts für Fischerei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, Außenstelle für Karpfenteichwirtschaft, eine Fallstudie zu den Karpfenregionen Aischgrund in Deutschland und dem Bartschtal in Polen erarbeitet. Im Fokus der Forscherinnen und Forscher stand dabei zum einen die Profitabilität kleiner und größerer Karpfenteichwirtschaften und deren Bedeutung für die Region. Die Ergebnisse zeigen, dass sich gerade bäuerliche Kleinstbetriebe schwertun, langfristig ihre Wirtschaftlichkeit zu sichern. So sind auch die Herausforderungen, denen sich die Karpfenteichwirte stellen müssen, enorm: Fischverluste durch Kormorane und andere Wildtiere, veränderte Verbraucherwünsche, Hitzesommer, Mangel an Nachfolgern, Investitionsstau sind nur einige der zu nennenden Probleme. Gleichzeitig deutet eine Umfrage unter Touristen darauf hin, dass die durch Karpfenwirte geschaffene und gepflegte Kulturlandschaft essenziell für die Identität der Regionen ist und von Besuchern auch als solche wahrgenommen wird. Dank dem hohen Engagement lokaler Akteure (u. a. Fisheries Local Action Groups) wurden in den letzten Jahren im Aischgrund und im Bartschtal vielversprechende Konzepte erarbeitet und angewendet, die sowohl die touristische Attraktivität der Kulturlandschaft fördern soll, als auch helfen könnten, die Wirtschaftlichkeit der Karpfenbetriebe zu verbessern. Dr. Tobias Lasner vom Thünen-Institut für Fischereiökologie wird ausgewählte Ergebnisse der Studie präsentieren, um diese anschließend mit dem Publikum zu diskutieren.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Martin Oberle
Leiter der Außenstelle für Karpfenteichwirtschaft
Institut für Fischerei
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft


Die richtige Kennzeichnung von Fisch- und Fischereierzeugnissen nach Marktrechtordnung und Fischetikettiervorschriften

Die entsprechenden Informationen finden Sie auf der Homepage der Bayerischen Landesanstalt Institut für Ernährungswirtschaft und Märkte www.lfl.bayern.de/iem und die Detailinformationen unter
www.lfl.bayern.de/iem/fischetikettierung/171005

Das ist die neue Karpfenkönigin Nina I


  jetzt auch digital im „BayernAtlas“ verfügbar

Viele Jäger sind noch immer unsicher, ob und wann in ihrem Revier Kormorane erlegt werden dürfen.

Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) und der Landesfischereiverband Bayern e.V. (LFV) haben in einem gemeinsam durchgeführten Projekt die Regelungen zu den einzelnen Allgemeinverfügungen der Regierungen technisch so aufbereiten lassen, dass sie graphisch darstellbar sind.

Im Bayern-Atlas sind die Artenschutzrechtliche Ausnahmeverordnung (AAV) sowie die Allgemeinverfügungen hinterlegt. Einzelgenehmigungen – wie zum Beispiel der Abschuss in Teilgebieten des Vogelschutzgebietes Aischgrund – sind darin allerdings nicht enthalten.

So funktioniert’s:
Im  „BayernAtlas“ können Sie nach Hinzufügung des gewünschten Regierungsbezirks-Layers die Daten zu den einzelnen Allgemeinverfügungen an den einzelnen Gewässern abrufen. Die Darstellung erfolgt ab einer Kartendarstellung größer 2 km – erkennbar am linken unteren Rand. Wenn Sie mit der Computer-Maus auf die angezeigte Fläche klicken, erhalten Sie die Informationen zu den einzelnen – dort gemäß der gültigen Allgemeinverfügung geltenden – Regelungen.

Zur Karte gelangen Sie auf der Seite des  LfU www.lfu.bayern.de > Natur>Vogelmonitoring>Kormoran

oder direkt unter:

https://geoportal.bayern.de/bayernatlas/?zoom=3&bgLayer=atkis_sw&Y=4459462.00&X=5421649.00&lang=de&topic=ba&catalogNodes=122&layers=WMS||Mittelfranken||http:%2F%2Fwww.lfu.bayern.de%2Fgdi%2Fwms%2Fnatur%2Fkormoran%3F||mittelfranken

Bei allen Fragen zum Kormoranmanagement hilft natürlich auch der Kormoranmanager für Nordbayern weiter:

Tobias Küblböck
LfL-Institut für Fischerei
Außenstelle für Karpfenteichwirtschaft in Höchstadt
Tel. 09193-50890-14
tobias.kueblboeck@lfl.bayern.de


Kormoranvergrämung im Aischgrund

Aufgrund der milden Witterung sind die Teiche offen und damit für Kormorane zugänglich. Aktuell befinden sich im Aischgrund wieder rund 80-100 Kormorane. Um eine effektive Vergrämung durchführen zu können, sind wir auf die Mithilfe der Teichwirte und der Jäger angewiesen.

Bitte melden Sie Kormoranschlafplätze an den Kormoranbeauftragten. Schlafplätze befinden sich meist an Fließgewässern (z.B. Aisch) oder an Waldrändern an abgelegenen Weiherketten.

Hier eine Kurzfassung über die wichtigsten Regelungen zum Kormoranabschuss:

Im Bereich der Teichgenossenschaft Aischgrund und der Teichgenossenschaft Neustadt/Aisch-Scheinfeld-Uffenheim können Kormorane im Zeitraum vom 16. August bis 30. April geschossen werden, Kormoran-Jungvögel dürfen ganzjährig erlegt werden. In Schutzgebieten gilt diese Regelung nicht (Schutzgebiete sind z.B. die Aisch von Rappoldshofen abwärts, die Weihergebiete Krausenbechhofen, Mohrhof, Neuhaus, Weppersdorf, Buch). Hier ist der Abschuss nur in der Zeit vom 1. September bis 15. Januar erlaubt.
Der genaue Wortlaut dieser Allgemeinverfügungen kann hier im Detail nachgelesen werden:
http://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/serv/download/downabt1/Rabl/Rabl07_2012.pdf

Im oberfränkischen Teil des Aischgrundes dürfen im Bereich der Stadt Schlüsselfeld, Gemeinde Hallerndorf, Hausen und Heroldsbach Kormoran-Altvögel vom 16. August bis 30. April geschossen werden, Jungvögel ganzjährig. Diese Regelung gilt nicht für die Schutzgebiete Langenbachgrund und Haarweiherkette sowie die Aisch. Hier ist der Abschuss nur vom 1. September bis 15. Januar erlaubt.

Der genaue Wortlaut der Allgemeinverfügung für den oberfränkischen Aischgrund kann hier im Detail nach-gelesen werden:
http://www.regierung.oberfranken.bayern.de/imperia/md/content/regofr/service/download/amtsblatt/ofr_amtsblatt_2012_04.pdf#page=11

In einigen Schutzgebieten bestehen weitergehende Einzelgenehmigungen, die Betroffenen wissen Be-scheid.

Bei Fragen der Zugehörigkeit eines Gewässers zu ei-nem Schutzgebiet sowie zur Kormoranproblematik allgemein können Sie sich an den Bearbeiter des Modellprojektes wenden:

Tobias Küblböck
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Institut für Fischerei, Außenstelle für Karpfenteich-wirtschaft
Greiendorfer Weg 8
91315 Höchstadt/Aisch
Tel.: 09193/50890-14
Fax: 09193/4414
tobias.kueblboeck@lfl.bayern.de

 

 
  Textfeld: TG-Termine
02. Mai		Einzug des Mitgliederbeitrags
15. Mai		Letzter Abgabetermin für die 
	Besatzmeldung „Aischgründer 
	Karpfen g.g.A.“
29. Juni	Praxistag Thema „Fütterung“
Weitere Infos im Juniheft des
Fischbauern
08. – 11. Juli  	Lehrfahrt an den Schwarzwald